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Der Weisse Schäfer stammt von dem Deutschen Schäfer. Der erste Weisse Schäfer
der auf einer Ausstellung ausgebracht wurde war der Rüde Greif, geboren 1879.
Er wurde 1882 und 1887 in Hannover ausgestelt.
Zwei Weisse Schäfer die im gleichen Zeitraum auf Ausstellungen gesehen wurden waren die
Hündin Greifa 1888 in Hamburg und der Rüde Greif II in Kassel. Züchter dieser
drei Hunden war Baron von Knigge.
Der Züchter Friedrich Sparwasser hatte eine wolfsgraue Hündin, mit dem Namen Lotte.
Aus der "Verpaarung" von Lotte und Greif kam die Hündin Lene. Über
Ihre Haarart ist nichts bekannt.
Lene wurde verpaart mit Kastor und daraus wurde der bekannte Rüde Hektor Linksrhein geboren.
Hektor wurde 1899 während einer Ausstellung in Karlsruhe von den deutschen Schäferfanatiker Arthur Meyer und
Rittmeister Max E. von Stephanitz
bemerkt und beiden waren sie verloren.
Von Stephanitz kaufte Hektor und gab ihm den Namen Horand von Grafrath.
Horand war der erste Hund der im neuen Zuchtbuch kam, von dem in April 1899 aufgerichteten
Verein für Deutsche Schäferhunde (SV).
Er ist der Stamvater von allen deutschen Schäfern. Horands Grossvater war also
der weisse Greif. Auch der Bruder von Horand, genannt Luchs, hat viel am Aufbau
dieser Rasse beigetragen und gab die Erbschaft Weiss an seinen zahlreichen
Nachkommen weiter. Der Sohn von Horand, der berühmte Champion von Schwaben,
führte die weisse Linie weiter und einer seiner Nachkommen, Berno v.d.
Seewiese, geboren 1913, war der erste weisse deutsche Schäfer der im SV-Buch
eingetragen wurde.
1912 führte Ann Tracey aus New York aus einem der wichtigsten Zwinger einen
Deutschen Schäfer ein. Sofort erschienen weisse Welpen in Ihrem Zwinger. 1917
registrierte der Amerikanische Zwinger Klub die ersten weissen Welpen aus
Traceys Zwinger. Durch die zunehmende Popularität der Weissen Schäfer
entstanden 1960 Schwierigkeiten zwischen den Züchtern von den weissen Schäfern
und denen von normalen deutschen Schäfern. Genetische Probleme in den
Blutlinien der deutschen Schäfer wurden den weissen Schäfern zugeschrieben.
Man glaubte das sie verantworlich seien für das verblassen des Felles des
deutschen Schäfers. Dies zu Unrecht, denn auch ein weisser Schäfer hat eine
sehr gute Pigmentierung. Zu dieser Zeit fing auch in Deutschland ein
Feldzug an den weissen Schäfer zu verbannen und 1968 disqualifizierte der
Amerikanische Zwinger Klub, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schäfer Verein,
den weissen Schäfer während einer Austellung. Der weisse Schäfer blieb jedoch
beim Amerikanische Zwinger Klub registriert worden. 1970 wurde von weissen
Schäfer Liebhabern aus ganz Amerika der weisse deutsche Schäfer Klub
errichtet. Nach Amerika verbreitete sich diese Rasse auch in Kanada und
Mexiko.
Anfang achtziger Jahre kehrt die Rasse auch nach Europa zurück und kann der
Aufbau in Deutschland aufs neue anfangen. In dieser Zeit werden auch in Holland
Hunde aus Deutschland und Kanada importiert. In Holland wird die Rasse
Amerikanisch-Kanadischer Weisser Schäfer genannt. Es entstand jedoch in
Zusammenhang mit der Anerkannung der Rasse durch/von der Raad van Beheer ein
Problem. Um für Anerkannung in Betracht zu kommen kann nämlich nur
ein Land von Herkunft akzeptiert werden. Eine andere Bedingung ist dass das Land
von Herkunft die Rasse anerkannt. Sowohl in Amerika wie in Kanada ist dies
(noch) nicht der Fall. Juli 1992 hat der Raad van Beheer angefangen mit dem
registrieren in einem Vorläufigen Register (VR). Seit Mai 1999 ist der
Amerikanisch-Kanadischer Weisser Schäfer landesweit anerkannt als Weisser
Schäfer. Dies ist mittlerweile auch in der Schweiz, Dänemark und Oesterreicht
den Fall.
Bis soweit die Geschichte die fast parallel läuft an den der Deutschen Schäfer.
Wo es das Wesen angeht, ist der Weisse Schäfer anders als der Deutsche Schäfer.
Er ist weicher von Art als der Deutsche Schäfer, aber er wird wenn notwendig seinen Bezitser
schützen.
Manche Weisse Schäfer sind etwas zurückhaltend gegenüber Fremden.
Dardurch glauben viele Leute dass er eine Kreuzung mit dem Saarloos Wolfshond oder
Kanadischen weissen Wolf ist.
Dass ist bestimmt nicht der Fall.
Ein zurückhaltendes Wesen darf nie zur Scheue kommen.
Hoffentlich ist diese Rasse noch ein langes Leben gegönnt.
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